Ueber uns

Gmietligi Itelpfad - Gnepf
 
 
Die Entstehung der "Gmietlige Itelpfad Gnepf" und der weitere Werdegang
 
Gmietligi  =   Gemütliche
Itelpfad    =    Strasse nähe Messeplatz (Gewerbeschule)
Gnepf       =    Knopf  (z.B. Hosenknopf )
 
Im Jahr 1986 bin ich (Roger) aktiver Fasnächtler bei den „ Glaibasler Schränz-Brieder“, was uns (Afra und mich) jedoch vor das Problem stellt, wohin mit den Kindern (damals ½-jährig und 1 ½-jährig).
Da eine Kollegin das gleiche Problem wälzt, entschliessen wir uns ein „Schissdräggziigli“ zu machen und mit unseren Kindern gemeinsam an der Fasnacht teilzunehmen. 
 
Wir wohnen am Itelpfad daher bietet sich der Name "Itelpfad – Binggis" direkt an. So kommt es, dass wir 1987 erstmals am Cortège teilnehmen, und mit Wägeli und dem Sujet „Wasserverschmutzig“ (ist auch heute noch aktuell) auf uns aufmerksam machen.
 
1990 nach vier Jahren Schissdräggziigli möchte ich wieder in die GSB zurück, doch da wehren sich die Itelpfadanhänger:" das kannst du nicht machen wäre doch schade wenn Ihr aufhört!" Also lasse ich mich überzeugen und bleibe dabei.
Einer nach dem anderen möchte nun auch mitmachen und so kommen tatsächlich 16 Itelpfädler zusammen. Die meisten wohnen sogar im Itelpfad.
9 Erwachsene und 7 Kinder sind das Resultat des Zustromes. Bei der grossen Anzahl Erwachsener finden wir, dass wir uns nicht mehr Binggis nennen können. Deshalb entstehen die "Itelpfad – Gnepf". (Gnepf = Knopf, Knöpfe gibt es ja kleine und grosse). Wir melden uns beim Comitè an und sind nun „richtige Fasnächtler“.
 
1991/92 laufen wir stolz als grosse Waggisfamilie den Cortège an der Fasnacht.  Leider gibt es nach zwei Jahren Meinungsverschiedenheiten und es kommt zur Trennung. 
 
1993 sind wir noch 7 "Gnepf". 
 
1994 nehmen wir mit 4 "Gnepf" am Cortège teil. 
 
1996 wachsen wir wieder auf 10 Mitglieder und bis 1999 laufen immer 8 bis 10 aktive Fasnächtler den Cortège.
Es ist ein Kommen und Gehen, wie überall im Leben.
 
Wie kommt der Name „Gmietligi“ dazu?
 
Da ich nicht mehr in die Guggemusik zurückgehe, fange ich an als  Tambour zu üben (mit Betonung auf ÜBEN!) 1997 kommt Bea mit ihrem Piccolo zu uns. Wir wagen uns an den "Morgestraich" und am Abend gehen wir "gässle". Somit legen wir uns einen zweiten Namen zu, denn, "Itelpfad - Gnepf" ist inzwischen ein Begriff, sowohl beim Comitè wie auch beim Volk.  Da wir es aber auch gerne Gemütlich nehmen, nennen wir uns "Die Gmietlige".
 
An der Fasnacht 2000 sind wir noch zu 4. unterwegs, dafür das erste Mal mit den Velo's. Das gefällt uns so gut, dass man uns auch in Zukunft am Cortège auf Velo's antrifft.  
Zurzeit sind wir 6 Mitglieder die den Cortège abfahren, aber 8 aktive Fasnächtler, mit denen wir den musikalischen Teil der Fasnacht mit Vortrab am "Morgestraich" und abends bestreiten.
 
 
Später aber überlegen wir uns, dass wir die beiden Namen  fusionieren könnten denn es bleiben ja dieselben Mitglieder.
So kommt es, dass wir den Namen "Gmietligi Itelpfad - Gnepf" (kurz GIG) im Jahr 2003 anmelden. Im selben Jahr findet sich ein zweiter Tambour (Remo) bei uns ein.
 
Seit der letzten Fasnacht (2004) zählen wir  2 Tamboure, 3 Piccolo und 2 bis 3 Vordräbler. (Wenn auch nicht immer alle aktiv teilnehmen können, weil sie kurz vor der Fasnacht noch Unfall machen).
Uns gefällt besonders, dass wir die Fasnacht auf verschiedene Arten erleben.  Am Cortège mit den Velo's, Requisit, Zeedel und Sujet, den "Morgestraich", Montag und Mittwochabend durch die Gassen ziehen mit Trommel und Piccolo. Auch den "Zischtig" gestalten wir individuell und ohne Zwang, so kann es gut sein, dass auch mal jemand Zuhause bleibt und sich erholt (dies ist aber höchst selten der Fall).  
 
Nach der Fasnacht 2006 teilt uns Remo mit, dass er pausieren muss da er sich beruflich weiterbildet. Für uns heisst das, dass wir wieder mit einem Tambour an der Fasnacht anzutreffen sind.  
 
2007 ist ein besonderes Jahr. Die GIG feiern das 20 jährige bestehen. Als Sujet haben wir “Gäll, de kènnsch mi nit“. Jeder hat ein anderes Kostüm (Waggis, Alti Dante etc, also ein traditionelles Baslerkostüm). 
Leider teilen uns Bea und Marianne nach der Fasnacht mit, dass sie den Austritt aus der GIG geben und etwas Neues machen wollen. Obwohl das für uns ein grosser Verlust ist, haben wir Verständnis dafür und werden uns ab und zu an der Fasnacht treffen (und nicht nur da).
 
Dafür können wir für die Fasnacht 2008 Nadine und Claude als Neumitglieder begrüssen, so sind wir weiterhin 6 Mitglieder. 1 Tambour 2 Piccolo und 3 Vordräbler.
 
Nadine und Claude bleiben leider nur für ein Jahr bei uns, denn Sie wollen an der Fasnacht 2009 bei einer Guggemusik mitmachen. Somit schrumpfen die GIG auf 4 Mitglieder. Und unser Tambour teilt uns jetzt auch noch mit, er wolle nächstes Jahr nicht mehr trommeln (aber, aber das kasch doch ned mache, ausser evt. am Montag)! Ja und so ist unsere „Pfifferin“ ganz alleine. Was wir aber sicher beibehalten ist, dass man die GIG am Cortège mit, resp. auf dem Velo sieht und am Abend sicher uff „de Gass“ mit oder ohne Instrument.  Leider hat unsere letzte "Pfifferin" uns dann auch noch verlassen und so sind die GIG auf 3 Mitglieder geschrumpft. Aber auch zu dritt sieht man uns an der Fasnacht 2009.
 
In den Jahren in denen wir musizierten trafen wir uns bis August mindestens einmal pro Monat um zu proben und ab September 2 bis 3-mal im Monat. 
 
Inzwischen haben wir das Jahr 2011 und wir sind wieder gewachsen.
Denn Nadine und Claude haben sich mit ihrer Tochter Svenia wieder zu uns gesellt. Zusammen mit unserer Enkeltochter Samira sind wir ein lustiges Gespann.
Da das "Gässle" nun wegfällt, geniessen wir fortan die Abende gemütlich mit den "Stäbli Waggis" mitten auf dem Claraplatz und freuen uns über jeden Besucher.
 
2012 dürfen wir Miriam und Nelly zu unseren Mitgliedern zählen das bedeutet wir sind wieder 8 "Gnepf", fröhlich unterwegs.
 
2013 sind wir zu 8. mit dem Sujet „ d`BVB wot in d`Schämpienslieg“ unterwegs. Unsere zwei jüngsten sind schon richtige Fasnächtler geworden.
 
2014 Nadin, Claude und Svenia geben den Austritt aus Gesundheitlichen gründen, so waren wir nur zu 5 unterwegs. Unser Sujet war „“ Gäll, das Departemänt isch nid suuber“ Bei herlichem Wetter genossen wir drei tolle Fasnachtstage. Am Dienstag machte Hanni erstmall Aktiv an einer Baslerfasnacht mit.
2015 Unser Sujet war "Basel isch sicher!!" Dieses Jahr waren wir zu 8 unterwegs. Hanni, Marco und Jana waren neu zu uns gestossen. Es war wie immer eine tolle Fasnacht trotzdem das es am Montag beim Cortegé geregnet hatte.